Warum du niemals einen Beintrainingstag auslassen solltest
Du hast es sicher schon mal gehört: Freunde lassen Freunde nicht das Beintraining auslassen. Und es stimmt. Wir alle kennen mindestens eine Person im Fitnessstudio, die zwar kräftige Arme und einen breiten Oberkörper hat, aber an den Beinen nur Haut und Knochen. Neben dem optisch ansprechenden Effekt einer ausgewogenen Figur – unabhängig vom Geschlecht – bietet das Beintraining auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile und wirkt sich positiv auf andere Trainingsformen aus. Beintraining ist in einem ausgewogenen Krafttrainingsplan nie der einfachste Tag der Woche, aber der Endorphinrausch durch den Muskelpump und das Training dieser Muskelgruppe ist es absolut wert und motiviert ungemein, wieder zum Training zu kommen. Also, los geht's: Warum du das Beintraining nicht auslassen solltest. VERBESSERTES GLEICHGEWICHT UND STABILITÄT Beintraining, insbesondere wenn es einbeinig durchgeführt wird, korrigiert muskuläre Dysbalancen, die du sonst wahrscheinlich bei anderen Übungen kompensiert hättest. Beintraining beansprucht außerdem häufig die untere Rücken- und Rumpfmuskulatur, was insgesamt die Körperhaltung verbessert. Du siehst also nicht nur super aus, sondern fühlst dich auch wie ein Champion! STOFFWECHSEL ANREGEN: Der Nachbrenneffekt eines Beintrainings ist fantastisch für deinen Stoffwechsel. Als größte Muskelgruppe ist das Beintraining unbestreitbar anstrengender. Dafür wirst du aber mit einem länger anhaltenden Kalorienverbrauch belohnt. Mehr Muskelmasse verbrennt außerdem mehr Kalorien für den Erhalt deines Körpergewichts, was das Training zu einer hervorragenden Übung zur Fettverbrennung macht. MEHR WOHLBEFINDEN: Du hast es gehört. Wir wissen, es ist schon oft gesagt worden, aber Sport macht glücklich. Die Menge an freigesetzten Endorphinen und Dopamin steigt proportional dazu, wie schwer du hebst und wie intensiv du trainierst. Deine Beine sind die größte Muskelgruppe deines Körpers, und komplexe Übungen wie Kniebeugen und Kreuzheben beanspruchen neben den Beinen auch Rücken und Rumpf. Deshalb setzt ein Beintraining mehr Endorphine frei als das Training jeder anderen Muskelgruppe, besonders wenn du den Pump spürst. Diese „Glückshormone“ helfen auch, Ihre Bewegungen, Emotionen und Ihr Gedächtnis zu regulieren. WACHSTUMSHORMONE STIMULIERT: Jedes Mal, wenn Sie eine schwere Verbundübung wie Kniebeugen oder ein intensives Training großer Muskelgruppen durchführen, schüttet Ihr Körper Dopamin, Testosteron, Cortisol und Wachstumshormon (HGH) aus. Da die Beine die größte Muskelgruppe Ihres Körpers sind, wird beim Beintraining die stärkste Ausschüttung dieser Hormone erzielt. Testosteron und HGH steigern Ihre Fähigkeit, Muskeln aufzubauen und Fett zu verbrennen. Letzteres Hormon wird insbesondere auch mit Anti-Aging in Verbindung gebracht. HGH stimuliert die Kollagen- und Elastinproduktion, das Muskelwachstum und die Zellreparatur. Deshalb können sich geübte Sportler nach einem intensiven Beintraining meist schon nach einem Tag erholen. VERLETZUNGSRISIKO REDUZIEREN: Jeder hat zwar seine Lieblingsübungen oder -routinen, aber es ist ratsam, auch andere Sportarten zu trainieren, um ein breites Fitnessspektrum abzudecken. So vermeiden Sie einseitige Belastungen und Verletzungen aufgrund von Schwächen in anderen Bereichen. Rückenschmerzen vorbeugen: Beintraining zielt auf die drei Hauptmuskelgruppen ab, die häufig zu Rückenschmerzen führen: Beine, Rücken und Rumpf. Das gezielte Training der Gesäßmuskulatur hat sich daher zu einer der schonenderen Methoden entwickelt, mit denen viele Menschen Rückenschmerzen lindern oder vorbeugen können. Fazit: Es ist wichtig, neben den anderen großen Muskelgruppen auch die Beinmuskulatur zu trainieren, um die allgemeine Kraft und Leistungsfähigkeit zu steigern. Also Beintraining nicht vergessen! Natürlich ist es völlig in Ordnung, eine Pause vom Beintraining einzulegen, wenn man sich krank, verletzt oder übermäßig müde fühlt. In letzterem Fall empfehlen wir, statt einer kompletten Pause eine Erholungswoche einzulegen. Auch wenn das Beintraining anfangs anstrengend sein mag, wird es schnell zu einem Lieblingstrainingstag für jeden Kraftsportler. Setzen Sie sich realistische Ziele und wissen Sie, was Sie leisten können, damit Sie keine Rückschritte machen oder Ihre Fortschritte verlieren. Möchten Sie über die neuesten Fitness-Tipps in unserem Blog sowie über neue Accessoires und Geräte in unserem Shop informiert bleiben?